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Allgemein, Projekte

ONpaper | Workshopreihe von ON – Neue Musik Köln & inm / field notes berlin

Die COVID-19-Pandemie verändert die kulturelle Landschaft grundlegend und verschärft viele Herausforderungen, mit denen sich freischaffende Künstler*innen konfrontiert sehen. Das Publikum muss mehr als zuvor über die sozialen Medien und andere digitale Kanäle angesprochen werden und auf der virtuellen Bühne herrscht ein überregionales Angebot. Eine professionelle und zielführende Selbstdarstellung ist deshalb mehr denn je unabdingbar. Gleichzeitig hat das Konzertverbot offengelegt, wie sich prekäre Absicherung, vertragliche Fallstricke und rechtliche Grauzonen innerhalb der Freien Szene gestalten und auf Kulturproduzent*innen auswirken. Diesen Herausforderungen zu begegnen erfordert technisches, strategisches und rechtliches Wissen.

Diese Werkzeuge möchten wir Akteur*innen an die Hand geben und gleichzeitig die Möglichkeiten digitaler Formate in einer Kooperation über Stadtgrenzen hinaus ausloten. Gemeinsam bieten die inm / field notes berlin und ON – Neue Musik Köln eine Workshopreihe zu den Themen Positionierung, Kommunikation und Audience Development sowie Musik und Recht an. In mehreren Sitzungen vor und nach der Sommerpause vermitteln Expert*innen aus den jeweiligen Bereichen grundlegende Kompetenzen für die selbständige Existenz.

Die Workshops finden online via Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmeranzahl allerdings begrenzt. Daher bitten wir, nur verbindliche Anmeldungen einzusenden! Damit geht auch die Bereitschaft zu gründlicher Vorbereitung einiger Sitzungen einher.

Anmeldung unter: https://littleticket.shop/onpaper/

Musik und Recht

Im zweiten Teil der diesjährigen ONpaper-Reihe vermittelt RA Prof. Clemens Pustejovsky rechtliche Grundlagen für Musiker*innen. Vom Vertragsrecht über die Altersvorsorge, das Urheber- und Steuerrecht bis hin zu Fragen zu Konzerten im Ausland, Mutterschutz oder Gemeinnützigkeit bieten die vier Sitzungen einen Überblick zum Themenkomplex Musik und Recht.

29/09 | 17 Uhr Vertragsrecht

Verhandlung, Vertragsschluss, Vertragsauflösung

Musiker*innen unterzeichnen in zahlreichen Fällen aus Unkenntnis oder wegen ihrer schwächeren Verhandlungsposition Verträge, die sie bei schlechten Bedingungen zu Leistungen verpflichten. In dieser Veranstaltung sollen daher Grundlagen des Vertragsrechts erläutert und Tipps für die Verhandlung und den Abschluss von Verträgen vermittelt werden.

Was ist beim Abschluss von Verträgen zu beachten? Wie verhandelt man Verträge mit oft übermächtigen Vertragspartnern? Welche Pflichten müssen die Vertragsparteien erfüllen? Was sind die Folgen von Nicht- oder Schlechterfüllung? Unter welchen Umständen kann man aus einem Vertrag herauskommen? Welche Besonderheiten ergeben sich bei Musiker*innenverträgen?

▪ Vertragsverhandlungen
▪ Vertragsschluss
▪ Vertragliche Pflichten
▪ Störungen bei Verträgen
▪ Beendigung von Verträgen
▪ Typische Musiker*innenverträge (Unterrichtsvertrag, Bandübernahmevertrag, Produktionsvertrag, etc.) und deren Sonderregelungen


13/10 | 17 Uhr Sozialversicherungen und Altersvorsorge

Die Künstlersozialversicherung und andere Formen der Absicherung

Die Freiberuflichkeit ist gerade bei Musiker*innen oft mit besonders prekären Absicherungssituationen verbunden, die besondere Herausforderungen für die Sozialversicherung und Altersvorsorge bereithält. In der zweiten Sitzung sollen daher Möglichkeiten der Absicherung sondiert und Schwierigkeiten antizipiert werden.

Wann besteht Sozialversicherungspflicht? Wer kann Mitglied in der KSK werden? Wie funktioniert die KSK und welche Vorteile bietet sie für Musiker*innen? Wie wehrt man sich gegen Bescheide der BfA und der KSK?

▪ Übersicht zur Absicherung des Musiker*innendaseins
▪ Bedeutung des Künstlersozialversicherungsgesetzes
▪ Aufbau der KSK und Integration in das System der Sozialversicherung
▪ Voraussetzung der Mitgliedschaft
▪ Vergleich KSK und andere Absicherungsmöglichkeiten
▪ Staatlich geförderte Alternativen?


27/10 | 17 Uhr Urheberrecht

Fragen, Probleme, Neuerungen des Urheberrechts und das System der Verwertungsgesellschaften

Mit einem neuen europäischen Urheberrecht und der wachsenden Bedeutung digitaler Verwertungskontexte beschäftigen Musiker*innen, Komponisten*innen und andere Künstler*innen neue Fragen der Nutzungs- und Verwertungsrechte eigener und fremder Werke. Die dritte Sitzung gibt einen Überblick über alte und neue Probleme und Chancen des Urheberrechts sowie das System der Verwertungsgesellschaften in Deutschland.

Was schützt das Urheberrecht unter welchen Voraussetzungen? Was müssen Musiker*innen bei Konzerten beachten? Wie können eigene Kompositionen geschützt werden? Wann und in welchem Umfang dürfen Noten verwendet werden? Wie wird man Mitglied bei der GEMA? Wann müssen Konzerte bei der GEMA angemeldet werden? Was sollte man als Veranstalter*in beachten? Welche Möglichkeiten bietet die GVL gerade jungen Musiker*innen?

▪ Voraussetzungen des Urheberrechts
▪ Nutzung und Verwertung eines Werkes
▪ Kompositionen im In- und Ausland
▪ Lizenzverträge
▪ System der Verwertungsgesellschaften
▪ GEMA
▪ GVL
▪ VG Wort


10/11 | 17 Uhr Steuerrecht

Einkommensbesteuerung, Umsatzsteuer (international), Gemeinnützigkeitsrecht

In der vierten Sitzung sollen die Grundzüge der Besteuerung erklärt, die häufigsten Fragen von Musiker*innen zu den Themen Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Gemeinnützigkeit beantwortet und Tipps für die Anfertigung von Steuererklärungen gegeben werden. Dabei wird es nach einer allgemeinen Einführung in selbständige und nicht selbständige Tätigkeiten auch um die Besteuerung internationaler Engagements und weitere Besonderheiten im Musikbereich gehen, sowie um Voraussetzungen und Folgen der Gemeinnützigkeit.

Welche Grundsätze der Besteuerung muss ich kennen? Wie fertige ich meine Einkommenssteuerklärung an? Welche Sonderregelungen gelten für Musiker*innen?
Wer muss Umsatzsteuer bezahlen? Was sind Vorsteuern? Was ist bei Konzerten im Ausland zu beachten? Wie müssen Ausländer*innen ihre Einkünfte in Deutschland versteuern? Was sind die Vor- und Nachteile der Anerkennung der Gemeinnützigkeit? Was muss in der Praxis beachtet werden?

Grundzüge der Einkommensbesteuerung
▪ Steuerarten
▪ Einkunftsarten
▪ Gewinnermittlung bei selbständiger Tätigkeit
▪ Einkunftsermittlung bei nichtselbständiger Tätigkeit
Umsatzsteuer
▪ Grundzüge der Umsatzsteuer
▪ Steuerbefreiungsmöglichkeiten
▪ Besonderheiten bei der Besteuerung von Musiker*innen
Besteuerung internationaler Engagements und Verfahren der Besteuerung
▪ Besteuerung von Ausländer*innen in Deutschland
▪ Besteuerung von Deutschen im Ausland
▪ Das Besteuerungsverfahren: von Formularen und Fristen
▪ Rechtsbehelfe
Gemeinnützigkeitsrecht
▪ Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit
▪ Folgen der Gemeinnützigkeit
▪ Organisation gemeinnütziger Vereine
▪ Haftungsfragen


 

RA Prof. Clemens Pustejovsky

Clemens Pustejovsky ist seit nahezu 20 Jahren als Rechtsanwalt in Freiburg niedergelassen. Vor dem Hintergrund eigener musikalischer Erfahrungen berät Prof. Clemens Pustejovsky national wie international renommierte CD-Labels, Rundfunkanstalten, Opernhäuser, Festivals, Orchester, Chöre, Ensembles und Musiker*innen in sämtlichen Fragen des Musikrechts – von der Vertragsgestaltung, über Urheber- und Lizenzrechte sowie das Künstlersozialversicherungsrecht bis hin zum Steuerrecht.

Darüber hinaus hat Prof. Pustejovsky langjährige Erfahrungen im Datenschutzrecht und berät Verlage, (Werbe-) Agenturen oder vertritt Betroffene in Fragen des Persönlichkeitsschutzes sowie der Bildrechte. Clemens Pustejovsky ist Honorarprofessor für Musikrecht und Musikmanagement an der Musikhochschule Freiburg, Lehrbeauftragter für Presse-, Medien- und Urheberrecht an der Albert-Ludwigs-Universität und Gastdozent an anderen Universitäten.

https://www.np-recht.de/team/prof-clemens-pustejovsky/

 

Anmeldung unter: https://littleticket.shop/onpaper/

 

In der ersten Hälfte der gemeinsamen Workshopreihe wurden folgende Themen behandelt:

Positionierung, Kommunikation & Audience Development

Di 11/05 | 16 – 18:30 Uhr
Design-Briefing – Voraussetzung für visuelle Kommunikation.

Was macht einen erfolgreichen Gestaltungsauftrag aus und wen will ich damit wie erreichen?

Design ist eine visuelle Sprache. Für den erfolgreichen Dialog durch Design ist es deswegen wichtig herauszufinden und festzuhalten, was wem kommuniziert werden soll. In ihrem Vortrag spricht Prof. Dr. Heike Sperling über die konzeptionelle Vorarbeit, auf deren Grundlage ein erfolgreicher Gestaltungsauftrag, etwa für eine Website oder eine Social-Media-Kampagne, erfolgen kann. Das sogenannte Design-Briefing definiert den Gestaltungsauftrag bevor mit ersten Skizzen und Layouts begonnen wird. Es vermittelt Gestalterinnen die Aufgabenstellung und fragt, welche Informationen durch die Gestaltung von Grafik, Foto und Text kommuniziert werden und wer überhaupt die Empfängerinnen dieser Information sind.
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Prof. Dr. Heike Sperling

Prof. Dr. Heike Sperling, die Ende der neunziger Jahre bei Bazon Brock in Ästhetik promovierte, wurde mehrfach für ihre Motion-Design-Projekte ausgezeichnet. Als Kommunikationsdesignerin und Kreativdirektorin berät sie Institutionen, Unternehmen und freie Konstellationen im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 1998 leitet sie an der Filmakademie Baden-Württemberg den Studiengang Motion Design. 2004 berief die Robert Schumann Hochschule Heike Sperling als Professorin für Digitale Bildmedien. Sie leitet an der renommierten Düsseldorfer Musikhochschule den Masterstudiengang Klang und Realität und den Studienschwerpunkt Visual Music. 2015 wurde sie zudem in den Beirat des Center for Visual Music in Los Angeles berufen.
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zur Anmeldung bis zum 10/05

Material zur Vorbereitung des Workshops: „This is Water“ von David Foster Wallace

zum Anmeldeformular
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Di 18/05 | 15-17 Uhr
Kommunikation und PR in der zeitgenössischen Musik

Was macht einen (guten) Pressetext aus – und wofür überhaupt braucht es einen?

Wie lassen sich Presse und Personen aus der Musikindustrie mit ein paar Worten dazu bringen, eine Promo-E-Mail nicht nur zu öffnen – sondern sich tatsächlich auch mit der Musik und den Menschen dahinter zu beschäftigen? Anhand von Beispielen aus der Praxis und freiwilligen Beiträgen von den Teilnehmerinnen selbst arbeitet field notes-Redakteur Kristoffer Cornils heraus, worauf es beim Verfassen von Infotexten zu Musikerinnen und ihrer Musik ankommt.

Die Teilnehmer*innen können vorab von ihnen verfasste oder verwendete Pressetexte einzusenden. Diese werden mit ihrer Erlaubnis – ein entsprechender Vermerk sollte bei der Einsendung enthalten sein – während des Workshops innerhalb der Gruppe und vom Leiter analysiert und diskutiert oder aber, falls dies nicht gewünscht wird, nachträglich schriftlich vom Workshop-Leiter kommentiert. Die Pressetexte können vorab bis zum 14.5. an kristoffer.cornils@inm-berlin.de gesendet werden.
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Kristoffer Cornils

Kristoffer Cornils ist freier Kulturjournalist und Redakteur des Magazins field notes für zeitgenössische Musik und Jazz. Er war Redakteur bei GROOVE und Spex. Darüber hinaus ist er als Autor, Redakteur und Übersetzer für verschiedene Festivals, Kulturinstitutionen und Labels wie Pop-Kultur, das Haus der Kulturen der Welt, Hallow Ground und Karaoke Kalk aktiv.
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zur Anmeldung bis zum 14/05


Mi 26/05 | 9-13 Uhr
Website-Gestaltung für Künstler*innen

Schritt für Schritt zur eigenen Website

Die Präsentation künstlerischer Arbeit auf einer Website ist gegenwärtig unabdingbar. Doch wie beginnt man und was muss bei der Online-Präsentation künstlerischer Arbeit beachtet werden? Wie kann eine bestehende Website verändert werden? Welche Services können in Anspruch genommen werden und wozu dienen sie? Im Workshop „Webdesign. Website-Gestaltung für Künstlerinnen“ mit Johanna Keimeyer lernen die Teilnehmerinnen erste Schritte beim Aufbau einer neuen Website auf Grundlage des Website-Baukastensystems von Squarespace in Verbindung mit einem Webshop, AGBs, Datenschutz, Impressum, der Registrierung einer Domain sowie der Verknüpfung mit verschiedenen Social-Media-Kanälen.

Neben Fragen zum Content (Was ist Zweck der Website? Wie soll sie genutzt werden?) gibt der Workshop Einblicke in die Themenfelder Search Engine Optimization (SEO und Google Analytics) und Responsive Webdesign, informiert über rechtliche Pflichten für Websites (Impressum) sowie die Vor- und Nachteile einer eigens kreierten Website gegenüber Full-Service-Anbietern. Anhand von Fallbeispielen wird über die Website-Gestaltung mit einem Baukastensystem hinausgehend auch ein Überblick über alternative Möglichkeiten (WordPress, HTML/CSS oder Wix) samt einer Kostenkalkulation pro Jahr geboten.
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Johanna Keimeyer

Johanna Keimeyer studierte Design und Digitale Medien an der Universität der Künste Berlin, der Tama Art University, der Rhode Island School of Design und dem MIT Media Lab in Boston. Als Multimediakünstlerin kreiert sie interdisziplinär immersive Erlebnisse. Dies erreicht sie in Form von großformatigen Kunstinstallationen, die Architektur mithilfe von Video, Licht, Objekten, Duft und Ton transformieren. Johanna Keimeyer ist außerdem als Dozentin für Digitale Medien unter anderem an der HTW Berlin und UdK Berlin tätig.
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zur Anmeldung bis zum 21/05

Benötigte Unterlagen zur Vorbereitung auf dem Workshop:
Voraussetzung zur Teilnahme an dem Workshop ist, dass Fotos und Texte, die den Inhalt Eurer Website bestimmen sollen, zum Workshop vorliegen.
Dazu können zählen:

  • Fotos Eurer Projekte, geordnet und gesammelt (je mehr Struktur, desto besser)
  • alle Fotos bereits in 72 dpi (Webformat) abgespeichert
  • alle Titel und Texte, die Ihr veröffentlichen möchtet, liegen fertig ausformuliert parat
  • ein Portraitfoto/Ensemblefoto, einen kurzen Text über Euch oder Euer Ensemble
  • ggf. Euer CV und Portfolio als PDF, um diesen als PDF-Download auf die Website zu stellen

Gern kann bereits ein gewünschtes Template aus den Homepage-Baukasten von Squarespace (unter diesem Link zu finden: https://de.squarespace.com/vorlagen) ausgewählt werden.

Inspiration und Positionierung:

  • Sucht Euch fünf Eurer Lieblingswebseiten, die Euch hinsichtlich Struktur, Layout,
    Benutzerfreundlichkeit etc. als Vorbild dienen heraus
  • Wer sind Eure Zielgruppen? / Was sind die Alleinstellungsmerkmale?

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Nach einem Krankheitsfall wird der Workshop nun am 25/06 von 9-13 Uhr nachgeholt.

Mo 07/06 | 9-13 Uhr
Verteileraufbau, Newsletter und Einladungsmanagement

Wie baue ich als Künstler*in ein Netzwerk auf und auf welche Art kann ich es am besten erreichen?

Wie verwalte ich meine Kontakte? Welche Tools und Tags stehen mir zur Verfügung, um Newsletter- und Event-E-Mails für Besucher*innen und Presse organisiert und zeitsparend herauszuschicken? Der Workshop „E-Mail-Marketing: Verteileraufbau, Newsletter und Einladungsmanagement“ mit Johanna Keimeyer vermittelt professionelles Wissen rund um das Thema E-Mail-Marketing.

Neben der Erstellung von Kontaktlisten mit Google Spreadsheets und deren Verknüpfung mit verschiedenen E-Mail-Programmen lernen die Teilnehmerinnen, wie Kontaktlisten verschiedener Programme exportiert, priorisiert und in verschiedenen Gruppen sortiert werden können. Außerdem wird ein Vergleich verschiedener Newsletter-Programme wie Mailchimp oder Campaign Monitor sowie kostenloser Plugins geboten. Ziel des Workshops ist es, mit den Teilnehmerinnen Arbeitsabläufe zu erarbeiten, die ein an ihre Bedürfnisse angepasstes E-Mail-Marketing, zum Beispiel den regelmäßigen Versand eines Newsletters an kategorisierte Kontakte, ermöglichen.
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Johanna Keimeyer

Johanna Keimeyer studierte Design und Digitale Medien an der Universität der Künste Berlin, der Tama Art University, der Rhode Island School of Design und dem MIT Media Lab in Boston. Als Multimediakünstlerin kreiert sie interdisziplinär immersive Erlebnisse. Dies erreicht sie in Form von großformatigen Kunstinstallationen, die Architektur mithilfe von Video, Licht, Objekten, Duft und Ton transformieren. Johanna Keimeyer ist außerdem als Dozentin für Digitale Medien unter anderem an der HTW Berlin und UdK Berlin tätig.
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zur Anmeldung bis zum 03/06

Benötigte Unterlagen zur Vorbereitung auf dem Workshop:

  • Bitte habt Eure Kontakte in einem Google Spreadsheet digital vorliegen, um die verschiedenen Tools direkt anwenden zu können.
  • Bitte erstellt ein Konto bei https://app.contactsplus.com/login
  • und ladet die App auf ein Smartphone (für Android und iOS möglich)
  • Ein Gmail-Konto wäre, wenn möglich, vorteilhaft
    Der Workshop findet in deutscher Sprache via Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

zum Anmeldeformular

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Mi 16/06 | 15-17 Uhr
Potenziale von Social Media für die Freie Szene

Grundlagen - Entwicklung von Narrativen - Auswertung

Gerade für die Freie Szene ist Social-Media-Arbeit heutzutage wichtiger denn je. Ihre Potenziale werden jedoch leider von ihren Akteurinnen oftmals noch nicht ideal genutzt. Der Workshop mit Fillipp Vingerhoets soll neben einem kurzen Überblick über die Grundlagen und zur Verfügung stehenden Tools auch konkrete Möglichkeiten der Analyse und Auswertung, die Potenziale verschiedener sozialer Netzwerke im Hinblick auf den Nutzen für Künstlerinnen der Freien Szene experimenteller und zeitgenössischer Musik aufzeigen und die Teilnehmer*innen darin unterstützen, innerhalb der Strukturen dieser Netzwerke starke Narrative zu entwickeln.

Im Anschluss an den Workshop können die Teilnehmer*innen eine kostenlose (persönliche) Beratungsstunde auf Basis ihrer aktuellen Social-Media-Arbeit in Anspruch nehmen und dabei gemeinsam mit dem Workshop-Leiter die bestehenden Profile entweder weiterentwickeln oder sogar neue Profile anlegen.

Smartphone und Zugang zu Facebook & Instagram sind für die Teilnahme am Workshop erwünscht.
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Fillipp Vingerhoets

Fillipp Vingerhoets ist Gründer des Labels bohemian drips und Booker im Berliner Kulturdachgarten Klunkerkranich. Seit 2021 betreut er die Social-Media-Kanäle der inm Berlin / field notes und ist für das Content Management zuständig. Freiberuflich betreut Vingerhoets mehrere Festivals und Musiker*innen im Bereich Social Media.
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zur Anmeldung bis zum 11/06


Mi 23/06 | 14 Uhr
Audience Development from Principle to Practice for the Public of Contemporary Music

Who Attends or Does Not Attend Contemporary Music Events and Activities?

Wer besucht bzw. besucht nicht die Veranstaltungen im Bereich der zeitgenössischen Musik? Was sind unsere Strategien, um dieses Publikum zu erweitern und zu diversifizieren?
Der Begriff Publikumsentwicklung wird häufig im Zusammenhang mit kulturellen Strategien verwendet. Aber was bedeutet dieser Begiff und welche Bedeutung hat er für die zeitgenössische Musik? Dieser Workshop mit Jonathan Goodacre befasst sich mit den Theorien und Praktiken des Audience Development. Neben der Präsentation von methodischen Modellen und Fallstudien wird auch es auch den Raum für Diskussion und Debatte.
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Jonathan Goodacre (workshop in englisch)

Jonathan Goodacre ist Senior Consultant bei The Audience Agency, die in Großbritannien ansässig und international tätig ist. Zu seinen aktuellen Projekten gehören etwa die Evaluierung von Galway 2020 Europäische Kulturhauptstadt oder des British Council Digital Collaboration Global Project. Er ist Teil des European Capitals of Culture Academy Camps und ein pädagogisches Teammitglied des European Diploma in Cultural Project Management.
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zur Anmeldung bis zum 21/06


 

Die inm – initiative neue musik berlin e.V. wird unterstützt von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Programm Stärkung des Innovationspotenzials in der Kultur (INP).

ON – Neue Musik Köln wir gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.