open ears : open worlds
Die Veranstaltung findet insbesondere im Hinblick auf das Projekt „Modell Hauptschule“ statt und soll zunächst den Jugendlichen aus diesem Projekt zur Teilnahme angeboten werden, ist aber prinzipiell offen gehalten. An einem Termin über zwei Tage soll der Kulturbunker Mülheim mit seiner Haustechnik und seinem Konzertsaal von den Teilnehmern als open studio genutzt werden. Jugendliche erhalten eine Anleitung von Musikern und Komponisten, wie elektronische und elektroakustische Musik produziert werden kann. Der Titel „open ears : open world“ deutet an, dass es hierbei nicht um komplexe Prozesse der digitalen Klangsynthese oder das Programmieren von Soundpatches geht, sondern generell um das Nutzbarmachen außermusikalischer konkreter Klänge für den ästhetischen/musikalischen Prozess, was zumeist mittels elektronischer Hilfsmittel geschieht. So wird auch auf spielerische Weise ohne Softwarekenntnisse der Zugang zu elektronischer Musik möglich.
Es werden grundlegende Einführungen in folgende Bereiche gegeben:
- Erstellen von Feldaufnahmen und Soundscapes mit technischen Mitteln, etwa mit selbst gelöteten Kontaktmikrophonen etc.
- Einbeziehen neuartiger Klangquellen
- grundlegende Arten der Feldaufnahmen für die spätere Verwendung im Mix
- Grundlagen der Aufnahme, Mischen, Live-Mischung
- Zusammenführen von akustischen Instrumenten und Zuspielquellen
Projektträger:
Kulturbunker Mülheim e.V.
Ansprechpartner: Torsten Nagel

